Karlsruher SC

Fussball ist hier

Posted by Max on Juli 09, 2011
Bundesliga, Nordostfussball / 1 Comment

In sechs Tagen geht es endlich wieder los! Die Zweite Bundesliga startet in die Saison 2011/2012 – und die Vorfreude bei mir ist ob der großartigen Besetzung mit den fünf ostdeutschen Teams aus Aue, Berlin, Dresden, Rostock und Cottbus extrem groß. Dazu warten weitere spannende Fragen auf ihre Beantwortung: Wie läuft es in Frankfurt mit Veh? Welchen Sprung macht 1860 mit seinem Investor? Sind die Fußstapfen für André Schubert bei St. Pauli zu groß?

Mangels Vergleichsmöglichkeiten möchte ich nicht unbedingt in die Lobeshymnen der “stärksten zweiten Liga der Welt” und ähnlichem einstimmen, aber alleine auf dem Papier wird das eine sehr attraktive, ansprechende Saison. Die das Niveau des sehr kurzweiligen Vorjahres bestimmt nochmal steigern kann. Zur Einstimmung habe ich mal einen Zusammenschnitt des unglaublichen 5:5 in Cottbus aus dem vergangenen September herausgekramt.

In den kommenden Tagen werden wir hier die Schlagzahl etwas erhöhen und uns ausführlicher mit den ostdeutschen Mannschaften aus der Zweiten Liga beschäftigen. Den Anfang macht morgen Moritz.

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Schneeballschlacht im Wildpark

Posted by Max on Februar 15, 2010
Bundesliga / No Comments

Nein, das hier wird kein Erlebnisbericht von einem winterlichen Wochenendvergnügen im Leipziger Winterwald. Die Formung lebensgefährlicher Wurfgeschosse führte am Samstag fast zum Abbruch der Zweitliga-Partie zwischen dem Karlsruher SC und Energie Cottbus. Am Ende wurde das Spiel doch fortgesetzt und der FC Energie machte durch den 2:0-Auswärtssieg einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt, während es für den Tabellennachbarn KSC noch einmal eng werden könnte.

Zunächst allerdings zum Aufreger des Spieles im Wildparkstadion. In der 40. Minute will der Cottbusser Mittelfeldspieler Shao zum Eckball antreten, beim Spielstand von 0:0. Doch diesen Eckball wird er erst knapp zehn Minuten später ausführen können, denn bei seinen ersten Versuchen wird er aus dem KSC-Fanblock mit Schneebällen befeuert. Die sind zwar nicht so unangenehm bei einem Treffer wie Flaschen, Feuerzeuge oder Golfbälle, aber sie behindern dennoch. Nachdem das „Feuer“ nicht eingestellt wurde, unterbrach Schiedsrichter Fischer die Partie für zehn Minuten, die Teams verabschiedeten sich in die Kabine. Erst allmählich beruhigte sich die Situation, nachdem angedroht wurde, beim nächsten Zwischenfall würde das Spiel abgebrochen – und dann sicherlich mit 0:2 für den KSC gewertet. So lautete am Ende allerdings auch regulär das Resultat.

Wie soll man diese Schneeballaktion bewerten? Hat der Schiedsrichter überreagiert? Ich habe mir die Situation mehrfach angesehen und denke, dass das richtige Zeichen gesetzt wurde. Mit Blick auf die aggressiven Gesichter der Fans und dem jugendlichen Leichtsinn der Schneeball-Chaoten war es notwendig, auch optisch klar zu machen: Diese Partie steht kurz vor dem Abbruch. Sky-Kommentator Marc Hindelang fasste es treffend zusammen:

Da drüben ist mehr Schnee als Gehirnmasse vorhanden.

Ich bin weit davon entfernt, solche Situation übermäßig als kriminelle Aktion zu titulieren. Von daher finde ich die Reaktion des KSC-Präsidenten, der es als „Randale“ bezeichnete, leicht übertrieben. Auf der anderen Seite wird der Verein reagieren müssen, denn diese Situation wird wohl eine erhebliche Geldstrafe nach sich ziehen. Nimmt man es streng im Sinne von Stadionordnung und Gesetzen, kann es sogar Stadionverbote geben. Vielleicht der richtige Weg, wenn man mal bedenkt, dass es auch ein härteres Geschoss hätte sein können.

Für den KSC war die Spielunterbrechung in doppelter Hinsicht bitter: Zunächst natürlich der Ärger, der jetzt auf (sport-)juristischem Wege auf den Verein zukommt, aber schwerer wiegt wohl die damit verbundene Verunsicherung. Bis zur 40. Minute waren die Hausherren klar spielbestimmend, danach verloren sie den Faden und kassierten im zweiten Durchgang zwei Gegentore. Das Spiel reiht sich also nahtlos ein in die völlig misslungene Rückrunde, in der nun alle Spiele verloren gingen. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt zwar noch sechs Punkte – aber angesichts der drei nach der Winterpause verbesserten abstiegsbedrohten Teams längst kein sicheres Polster. Mit den hohen Ansprüchen eines Bundesliga-Absteigers lassen sich Platz 13 und 17 Zähler Rückstand zum Aufstiegsplatz schon gar nicht vereinen. Der KSC laboriert seit Wochen an einer merkwürdigen Inkonstanz, die teilweise gute Ansätze in den Spielen durch Unzulänglichkeiten wieder kaputt macht. Konkret bestehen zunächst wohl zwei Hauptprobleme: Zu viele Gegentreffer nach Standardsituationen, sowie eine schlechte Chancenverwertung trotz bester Möglichkeiten. Für Coach Markus Schupp wird es nun schon langsam eng, lange wird man sich den tiefen Fall in der Tabelle wohl nicht mehr ansehen. Bereits übermorgen besteht im Nachholer gegen 1860 die Chance, Boden gut zu machen. Mit diesem Spiel und der Partie am nächsten Wochenende beim FSV Frankfurt werden die Weichen gestellt, wird die Frage beantwortet, ob der KSC sich nach unten orientieren muss. Der Name Peter Neururer geistert übrigens schon durch die Medien.

Mit dem Sieg in Karlsruhe hat sich der FC Energie Cottbus nun zunächst einmal abgesetzt und hat die obere Tabellenhälfte wieder im Blick. Trainer Wollitz war trotzdem bedient, denn in der ersten Halbzeit bis zur Spielunterbrechung konnten die Lausitzer nur dank Torwart Tremmel mithalten. Auch im weiteren Spielverlauf war avancierte der Keeper zum Matchwinner. Der Coach monierte später besonders die Einstellung seiner Mannschaft, die für ihn keinen „typischen Zweitliga-Fussball“ spielt und zu oft schläfrig auftritt. Auch deshalb wird trotz dieses Erfolges im Badischen keine ruhige Kugel geschoben, der Umbruch bei Energie mit Wollitz an der Spitze ist noch lange nicht abgeschlossen. Zunächst einmal aber gilt es die am kommenden Sonntag die 1:5-Klatsche aus dem Hinspiel gegen Paderborn zu relativieren.

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Kein Herz für Stuttgart

Posted by Moritz on Januar 29, 2009
DFB-Pokal / No Comments

Nach langem Warten ist die Winterpause nun endlich in die Sommerpause gegangen und hat die Bühne wieder für den Fußball verlassen. Im DFB-Pokalachtelfinale zeigte sich, dass auch viele der angetretenen Teams hungrig auf den offiziellen Start in das neue Jahr waren und diesen regelrecht zelebrierten.

An erste Stelle derjenigen hat sich ganz ungeniert der FC Bayern geschoben. Von Beginn an machten sie sich daran auszutesten aus welchen Einzelteilen Markus Babbel seine Mannschaft zusammengesetzt hatte und legten einen Schwachpunkt der Schwaben nach dem anderen mit archäologischer Präzision frei. Nach rund einem Sechstel der Partie war die Messe nach den zwei ersten Toren der Münchener im Grunde gelesen und hätte bereits viel früher in ein Torspektakel münden können, falls Ribery das Geschenk von Schiri in Form eines Elfmeters von Fandel verwandelt hätte. Im Stil seines entscheidenden Tores im letztjährigen Viertelfinal gegen 1860, damals noch für Coolness und Abgeklärtheit bejubelt, wollte er den Ball ins Tor lupfen – nur diesmal war jemand noch cooler Ribery. Lehmann blieb einfach stehen und konnte den Ball festhalten, was für ihn wohl der einzige Moment der Glücks im Spiel und das Zeichen, dass das Festival in der Mercedes-Benz-Arena eröffnet war. Für die Konkurrenz war es die wohl bestmögliche Drohgebärde à la “Wenn wir nur wollen, dann …”, während der kommende Gegner der Stuttgarter aus Gladbach Anschauungsunterricht erhielt. Auf Seiten der Schwaben hingegen dürfte man, sollte sich eine solch indisponierte Leistung nur annähernd wiederholen, froh sein, dass der DFB Babbel bisher eine Lizenz verweigerte, um dieses Kapitel geräuschlos zu schließen, da sich die vorweihnachtliche Euphorie am Dienstagabend als ein abgestürzter Testballon entpuppte.

Das zweite Duell zweier Kontrahenten die so bereits in die Weihnachtspause gegangen waren, fand in Düsseldorf, wo Bayer nun ein Stadion auf Zeit sein Eigen nennen darf. Doch anders als noch in der Vorrunde machten sie diesmal vieles besser und vertrauten nicht auf die Offensivschwäche der Cottbusser, die wie eh und je versuchten über den Misserfolg der anderen zum eigenen Erfolg zu kommen. Doch der der Leverkusener ließ auf sich warten. Viel mehr besorgten sie sich bereits im ersten Durchgang eine beruhigende Führung und spielten die einstige Betonabwehr des Angstgegners einer jeden offensivfreudigen Mannschaft im Allgemeinen und Leverkusens im Besonderen brüchig, die auch ansonsten Mühe hatten einen halben Fuß in die Partie zu bekommen und so auch mit Neuzugang Rajnoch, der sich nahtlos an das Niveau der Mannschaft anpasste, einmal mehr Zweifel an der Bundesligatauglichkeit aufkommen ließen. Die spielfreudig kombinierenden Hausherren der LTU-Arena wurden sogar in der Nachspielzeit noch bestätigt diesmal alles richtig gemacht zu haben, als der obligatorische Energietreffer durch Skela in der Nachspielzeit noch fiel. Doch diesmal war das Spiel bereits entschieden und reichte nicht mehr für einen Punktgewinn respektive für die Verlängerung.

Während in jenen Spielen oben ein Klassenunterschied deutlich wurde, musste der überraschte Wildparkbesucher einen solchen regelrecht suchen, um dann zu dem Schluss zu kommen, dass er sich für ein Spiel, in dem ein solcher zu Tage tritt, die falsche Karte gekauft hatte. Weder der KSC noch Wehen Wiesbaden sorgten mit nennenswerten offensiven Qualitäten dafür, dass so etwas wie ein Pokalfeeling eintreten konnte. Vielmehr mussten die Karlsruher Anhänger entsetzt feststellen, wie ihre Mannschaft Probleme bekam mit einem Gegner, der eine ganze Etage weiter unten darum kämpfen muss, seine Klasse zu halten. Doch Chancen waren wie so oft Mangelware und als dann auch noch die Gäste eine Viertelstunde vor Schluss genug hatten und in Führung gingen, wurde das ganze Dilemma, das den SC aus Karlsruhe verfolgt, deutlich – Es gibt schlicht keinen mehr, der sich ein Herz nimmt und den Ball für die eigene Mannschaft einmal ins gegnerische Tor jagt, schießt, trägt oder würgt, wie auch immer. Die Chancen waren in der Folge durchaus da, nur wurden sie alle kläglich vergeben und so mit einem denkbar schlechten Start in das Jahr 2009, das sogar die Fans schon langsam gegen die Mannschaft aufbringt, das Pokalaus besiegelt, während sich die Wiesbadener, als Abstiegskandidat für Liga 3, als einziges Team eine weiße Weste mit nach Hause nehmen zu können. Den größten Anteil daran neben dem eigenen Torwart der Gegner und das spricht für sich.

Für die Pokalüberraschung des letzten Jahres war diesmal bereits zwei Runden vor dem Halbfinale Schluss. Wenige Tage nachdem das neue Konzept zum Ausbau des Ernst-Abbe-Sportfelds präsentiert wurde, erlebten die Jenaer wieder einmal eines der von ihnen liebgewonnen Pokalduelle, auch wenn gegen die Schalker am Ende diesmal kein glückliches Ende wartete, was sich bereits nach dem ersten Dämpfer nach 20 Minuten andeutete, als Farfan mit einem Hackentrick überwand. Doch nichtsdestotrotz konnten die Gastgeber das Spiel lange Zeit mitgestalten, auch wenn dabei das Tor von Manuel Neuer nur selten die letzte Station war. Nach der Pause sollte noch einmal kurze Zeit der Pokalgeist wehen, als innerhalb von nur vier Minuten gleich drei Tore das Sportfeld, zum Beben brachten und in der Folge so manches Gemüt auf den Rängen auch unrühmlich gegen Asamoah ganz durchdrehen ließen. Zunächst war es erneut Farfan, der die Führung erhöhte, bevor praktisch im Gegenzug der Jenenser Eckhardt den Anschlusstreffer erzielte. Eine Freude, die nur kurz währte, da ein Freistoßtor den Abstand dann wohl zu groß machte, um noch einmal heranzukommen. Daran änderte auch die Rote Karte für Asamoah nichts mehr, dem wenig später mit Riemer auch ein Schützling von Rene van Eck folgte. Auch wenn sie sich noch nicht aufgaben, ließen dann die Kräfte nach und das größere Potential der Schalker konnte sich letztendlich durchsetzen gegen die mit der Chancenverwertung hadernden Hausherren und ließ den Traum einer erneuten Überraschung endgültig verblassen und ließ auch den letzten Vertreter des Fußballostens nur noch eine Zuschauerrolle.

An eine solche muss sich in dieser Saison auch die Borussia an Dortmund gewöhnen, die im Jubiläumsjahr trotz guter Ansätze eine Kurskorrektur verpasst bekam, die am Berliner Finale vorbeiführt, denn Jubilieren durften in der Wiederholung der letztjährigen Begegnung diesmal die anderen. Und die kamen aus Bremen und arbeiten fleißig an ihrer Krisenbewältigung. Doch danach sollte es zunächst gar nicht aussehen, denn das was die Dortmunder zunächst präsentierten, nachdem das Spielfeld von einer schön anzusehenden Inszenierung freigegeben worden war, dürfte dem Klopp’schen Idealbild schon recht nahe gekommen sein. Sie drängten durch ihre Präsenz die Werderander zurück und erzielten so folgerichtig die Führung, nach der sie aber unverständlicherweise ihre Spielweise aufgaben und sich zurückzogen und vor allem über Konter den Weg zum Erfolg suchten, was Wiese nichtsdestotrotz vor die ein oder andere schwere Aufgabe stellte. Doch je länger das Spiel dauerte desto größer wurde das Gefühl, dass die Borussen gerade daran arbeiteten ihre Führung zu verspielen. Wie aus dem nichts fiel dann auch der Ausgleich eine halbe Stunde vor Schluss und gut 20 Minute danach auch der endgültige Siegtreffer, nachdem Weidenfeller einen Freistoß mit Mühe und einem weiten Sprung aus dem Tor gerade noch an den Pfosten lenkte und im Strafraumgewühle Pizarro den Ball ins verwaiste Tor jagte. Was für Werder vielleicht und unter Umständen erneut ein erster Schritt aus der Krise war, bringt für die Borussia die Gewissheit, dass internationales Flair zum 100. Geburtstag im Dezember nur mehr über einen gute Platzierung in der Bundesliga erreichbar ist.

Ebenfalls im Viertelfinale stehen mit dem HSV und Wolfsburg zwei weitere Bundesligisten, während sich im Duell der Aufstiegsanwärter des Unterhauses Mainz durchsetzte. Die Auslosung erfolgt bereits am Sonntagnachmittag und hält hoffentlich wieder genauso explosive Paarungen bereit wie diese Runde zu bieten hatte und den Fußballfan aus seiner winterlichen Tristesse riss.

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BL-Analyse (I): Im Abstiegskampf

Posted by Max on Dezember 21, 2008
Bundesliga / 1 Comment

Sie ist mittlerweile eine gute Tradition auf unserem kleinen, bescheidenen Fussball-Blog: Zum dritten Mal nehmen wir die achtzehn Bundesligisten in der Winterpause unter die Lupe, analysieren den bisherigen Saisonverlauf, überprüfen die Sommer-Neuzugänge auf Wirksamkeit und geben nicht zuletzt noch eine gewagte Prognose ab für die nächsten Monate. Dieses Jahr beginnen wir mit unserer erneut vierteiligen Serie etwas früher, dafür bauen wir die Sache nun vom Tabellenende auf. Deshalb beschäftigt sich der erste Abschnitt mit fünf Vereinen, die am Tabellenende stehen und in der Rückserie nur und ausschließlich den Klassenerhalt im Sinn haben werden.

Arminia Bielefeld (P14 – 14 Punkte – 15:27 Tore)

Der Saisonverlauf

Trotz der wenig beruhigenden Tabellensituation haben die Bielefelder eine bemerkenswerte Vorrunde gespielt. Sieben Niederlagen stehen auf ihrem Konto, der geringste Wert aller Mannschaften ab dem elften Tabellenrang. Es gab einige beachtenswerte Unentschieden, etwa gegen Werder Bremen, Hertha BSC, Schalke, Stuttgart und Dortmund. Im Gegensatz dazu erhöhen aber lediglich zwei Siege die Punktebilanz, geprägt von einer zweimonatigen Durststrecke im Zeitraum September bis November. Umso erstaunlicher war dann der Erfolg gegen Bayer Leverkusen. Insbesondere die Spiele kurz vor der Winterpause haben Mut gemacht, dass sich die Arminia, mittlerweile in der fünften Saison hintereinander in der Bundesliga spielend, etablieren kann. Doch oft fehlt dem Team ein bisschen Glück, zudem wurden viele Zähler gegen die direkte Konkurrenz liegen gelassen. So sitzen die Bielefelder jetzt etwas unter Wert geschlagen am Weihnachtsbaum.

Top – Die Stärken

Mit den Achtungserfolgen in vorderster Front assoziiert werden zwei Namen, Dennis Eilhoff und Artur Wichniarek. Torwart Eilhoff profitierte von der langfristigen Verletzung des Stammtorwarts Rowen Fernandez. Zunächst hatte er einige Probleme, sich in der neuen Rolle zurecht zu finden, aber spätestens nach der famosen Leistung gegen Leverkusen dürfte er auch dem letzten Verweigerer aufgefallen sein. In dieser Form ist er ein Sieggarant, hat sich in einem Jahr Ausleihe in Koblenz gut weiterentwickelt. Ich bin gespannt was passiert, wenn Fernandez wieder fit ist. Nach dieser Vorrunde dürfte Eilhoff einen gewaltigen Bonus haben. Der zweite Winner der Hinserie ist Artur Wichniarek. Mit zehn Treffern gehört er zu den besten Torjägern der Bundesliga, und ist nicht zuletzt überragender Alleinunterhalter im Angriff, schließlich gehen zwei Drittel aller Saisontore der Mannschaft auf sein Konto. Von den Neuzugängen im Sommer haben sich Nico Herzig und Michael Lamey Stammplätze erkämpft und stabilisieren die Abwehr.

Flop – Die Schwächen

Kein Wunder, weshalb jetzt nach einer weiteren, treffsicheren Offensivkraft gefahndet wird, denn insgesamt nur 15 Treffer sind eigentlich zu wenig. Sommereinkauf Chris Katongo spielte zwar in jeder Partie mit, war aber mehr Fremdkörper als Hilfe und traf auch nur einmal. Auch der aus Lahti verpflichtete Berat Sadik konnte sich nicht etablieren und steht wohl schon wieder vor dem Aus. Die größte Schwäche der Arminia zweifellos ist die fehlende Tiefe im Kader, wenn Wichniarek ausfällt, sieht es ganz schlecht aus.

Gewagte Prognose

Arminia hat in einigen Spielen gezeigt, dass sie mehr als nur durchschnittliche Bundesliga-Qualität haben. Kommt etwas mehr Konstanz in die Leistungen, und wird auch mal gegen die direkte Konkurrenz gewonnen, kann man sich vielleicht etwas aus dem unteren Tabellenabschnitt absetzen. Ansonsten wird es ein Zittern bis zum letzten Spiel.

Karlsruher SC (P15 – 13 Punkte – 15:32 Tore)

Der Saisonverlauf

Von der Euphorie nach der Bundesliga-Rückkehr ist nicht mehr viel übrig geblieben. Nach der tollen Vorrunde des letzten Jahres setzte sich in dieser Herbstserie der Abwärtstrend des Frühjahres fort. Noch gelungen war der Auftakt, ein 1:0 in Bochum, doch ab diesem Tag ging es bergab. Scheinbar stabilisierte sich die Lage im Oktober, als zwei Siege in Folge gegen Wolfsburg und Bielefeld erzielt wurden. Danach war alles unter dem Kapitel Pleiten, Pech und Pannen abzustempeln. Es hagelte reihenweise Niederlagen, kurzzeitig standen die Badener sogar auf dem letzten Tabellenrang. Die Durchhalteparolen von Trainer Eduard Becker wirkten schon einigermaßen verzweifelt, bis kurz vor der Weihnachtspause Werder Bremen geschlagen wurde, doch schon eine Woche später zeigte die Mannschaft beim 0:4 in Berlin wieder ihr wahres Gesicht.

Top – Die Stärken

Besonders viele Dinge lassen sich unter diesem Punkt nicht ausmachen. Am ehesten lässt sich noch bilanzieren, dass weiterhin eine große Qualität im Kader vorhanden ist, eigentlich zu viele Spieler gehobener Klasse, das es um einen Abstieg schon zu schade wäre. Aber die Entwicklungen der letzten Wochen lassen da nicht viel Gutes vermuten. Immerhin ist die Lage im Umfeld, gerade was die Sicherheit des Arbeitsplatzes von Coach Becker angeht, einigermaßen ruhig.

Flop – Die Schwächen

Fast alle Erfolgsgaranten der letzten Spielzeit blieben weit hinter ihren damals gezeigten Leistungen zurück. Die Abgänge von Eggimann und Hajnal konnten keinesfalls adäquat ersetzt werden, Antonio da Silva, eingeplant als neuer Spielmacher, ist in dieser Rolle überfordert und wird sogar von den eigenen Anhängern ausgepfiffen. Die Stürmer haben durchgehend Ladehemmung, weder Kapllani noch Kennedy oder Iashvili können regelmäßig für Erfolgserlebnisse sorgen und verkrampfen zunehmend in ihrer Situation. Außerdem stellen die Karlsruher die zweitschwächste Abwehr nach Gladbach, selbst der sonst so sichere Torwart Markus Miller leistete sich einige Fehlgriffe. Ein weiteres Problem scheint die Moral der Mannschaft zu sein. Ich werde das Gefühl nicht los, dass man regelmäßig nach Gegentoren zusammensackt und noch weniger als zuvor auf die Reihe bekommt. So wird es ganz schwer, die Klasse zu halten.

Gewagte Prognose

Der Kader ist eigentlich zu gut für die Zweite Bundesliga. Mit den Rückholaktionen von Federico (aus Dortmund) und Engelhardt (Nürnberg) kommen neue Impulse. Verpuffen auch diese wirkungslos, geht der Weg einer oftmals mutlosen Mannschaft ohne Umwege in die zweite Bundesliga. Mit etwas Glück ist der Relegationsplatz drin.

Energie Cottbus (P16 – 13 Punkte – 12:29 Tore)

Der Saisonverlauf

Mittlerweile ist es schon Gewohnheit, Energie Cottbus spielt vom ersten Spieltag gegen den Abstieg, viel mehr lässt der Kader auch nicht zu. Mit dem derben 0:3 zum Auftakt gegen den damals noch etwas unterschätzten Aufsteiger aus Hoffenheim war die Marschrichtung sofort klar, erst am fünften Spieltag sollte überhaupt der erste Saisontreffer gewinnen. Mit Erfolgen gegen Hertha BSC (Wenn nicht dort, wo sonst …), den Karlsruher SC und Borussia Mönchengladbach konnte sogar der Anschluss gehalten werden. Daneben kamen aber kaum Achtungserfolge wie beim Remis zum Abschluss der Vorrunde gegen Bayer Leverkusen.

Top – Die Stärken

Auf sportlicher Ebene lässt sich auch hier recht wenig finden. Schon in den letzten Jahren waren die Punktgewinne gegen direkte Konkurrenten der größte Pluspunkt für Energie, auch diesmal ist man im direkten Vergleich aller Abstiegskandidaten ganz vorne. Von den Spielern wusste einzig Torwart Gerhard Tremmel zu überzeugen.

Flop – Die Schwächen

Wo soll man da anfangen? Die magere Torausbeute übertrifft alle negativen Erwartungen. Die Spielweise wird mit jedem Jahr weniger attraktiv, reine Abwehrschlachten resultieren aus der wilden Osteuropa-Kollektion im Mannschaftskader. Dazu ist Energie irgendwie die Heimstärke abhanden gekommen, weshalb nun noch weniger Zuschauer in das noch ausgebaute Stadion der Freundschaft kommen. Triste Stimmung vor Ort, und oft auch auf dem Blatt. Von mannschaftlicher Geschlossenheit ist nicht zu reden, speziell die Bulgaren Rangelov und Angelov – eigentlich Schlüsselspieler – drehen derzeit am Rad und schwächen damit ihre Mannschaft. Namhafte Neuzugänge sind natürlich nicht in Sicht. Es braucht wohl ein kleines Wunder, wenn das noch klappen soll.

Gewagte Prognose

Einer muss ja den Anfang machen. Mit dieser Spielweise ekelt Energie selbst den ostdeutschen Fussballfan an. Gelingt nicht gleich zum Rückrundenauftakt eine kleine Erfolgsserie, führt der Weg in den Abgrund.

VfL Bochum (P17 – 11 Punkte – 19:30 Tore)

Der Saisonverlauf

Vor der Saison sprach Marcel Koller vom “besten Kader” seiner Amtszeit. Eine durchaus nachvollziehbare These, schließlich hat man sich im Ruhrgebiet eine kleine heile Welt gebastelt, zuletzt eine gute Rückrunde gespielt. In dieser Hinsicht aber war die Vorrunde ein mächtiger Schritt zurück. Der Saisonstart konnte noch getrost unter kalkulierter Fehlstart abgetan werden, ehe am vierten Spieltag Arminia Bielefeld besiegt wurde. Was damals keiner wusste: Bis heute sollte dies der einzige Sieg der Bochumer bleiben. Der beste Kader verschenkte reihenweise Siege, deutete bei Remis gegen Bayern, wo man sich stark zurückgekämpft hatte, und den Hamburger SV seine Klasse an. Verloren wurden aber fast alle Spiele gegen die direkte Konkurrenz, womit jetzt irgendwie auch folgericht Tabellenplatz 17 steht.

Top – Die Stärken

Die einzelnen Akteure des Kaders haben Begehrlichkeiten geweckt, zudem wurde der in der letzten Rückrunde starke Mimoun Azouagh fest verpflichtet und sollte Bestandteil des Erfolges werden. Letztendlich ist aber, ähnlich wie in Karlsruhe, die Summe der Einzelteile nicht das Optimum. Immerhin warAzouagh in einigen Spielen für die wenigen Punktgewinne verantwortlich.

Flop – Die Schwächen

Die Duplizität der Ereignisse zum Konkurrenten aus Karlsruhe ist verblüffend, nur noch etwa schärfer. Torjäger Stanislav Sestak konnte nur vier Treffer beisteuern, der als Heilsbringer gefeierte Rückkehrer Hashemian blieb auch weit hinter den hohen Erwartungen zurück. Shinji Ono im Mittelfeld konnte seine Rolle als Spielmacher nicht ausfüllen und brachte keine Qualität nach Bochum. Desweiteren offenbart sich im Tor ein schnell zu lösendes Problem: Daniel Fernandes schwankt zwischen Genie und Wahnsinn, seine Stellvertreter Heerwagen und Renno konnten in wenigen Einsätzen kein Bundesligaformat nachweisen. Ein weiterer Konfliktpunkt flammte nach der Niederlage im letzten Spiel auf, welches zu Hause mit 1:2 gegen Köln abgegeben wurde: Die Fans begehren gegen Trainer Marcel Koller auf, forderten seine Entlassung. Noch aber stärkt ihm die sportliche Führung den Rücken. Noch.

Gewagte Prognose

Ich glaube weiterhin an die Qualität dieser Mannschaft. Marcel Koller ist außerdem ein erfahrener Trainer im Abstiegskampf. Auch wenn es ein harter Kampf wird, Bochum wird den Abstieg verhindern.

Borussia Mönchengladbach (P18 – 11 Punkte – 18:35 Tore)

Der Saisonverlauf

Drei Siegen stehen zwölf Niederlagen gegenüber. Zwölf teils sehr heftige Klatschen, die die Borussia genau dorthin gebracht haben, wo sie jetzt zurecht steht: Am Tabellenende. Pünktlich zum Ende der Vorrunde setzte es nochmals vier Pleiten in Serie, die Lage erscheint auswegslos. Einen Trainerwechsel hat man bereits früh vollzogen, Jos Luhukay musste gehen, für ihn kam Hans Meyer zurück. Einzig, das Muster blieb gleich. Ein stark umjubelter Sieg gegen Werder Bremen, ein dringend nötiger gegen den KSC sowie Bielefeld, mehr war dann auch nicht zu berichten. Erwähnenswert ist vielleicht noch das hart umkämpfte Remis gegen den FC Bayern, aber das sind nur ganz kleine Lichtpunkte am Ende des Tunnels. Der Saisonverlauf liest sich wie der eines Absteigers.

Top – Die Stärken

Nun, Marko Marin hat mir ganz gut gefallen. Ansonsten fällt mir recht wenig ein.

Flop – Die Schwächen

Die Euphorie des Aufstieges war schnell verflogen. Mit großem Jubel war man im Mai den Gang in die Bundesliga aufgestiegen, das Team euphorisierte seine Fans mit einer forschen, offensiven Spielweise. Doch mit dem ersten Spieltag im neuen Umfeld waren alle guten Vorsätze vergessen. Ex-Coach Jos Luhukay stellte sein Team defensiv ein, offensiv passierte wenig bis garnix, wenn überhaupt, dann über Marko Marin. Zu oft wurde rotiert, gewechselt. Teils nicht nachvollziehbare Dinge, so fanden sich Spieler eine Woche auf der Tribüne wieder, um sieben Tage später in der Anfangsformation aufzulaufen. Luhukay war schlicht überfordert mit der Situation, einen Aufsteiger in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Da auch dem kurzzeitigen Interimscoach Christian Ziege Erfahrung fehlte, musste Hans Meyer helfen. Letztendlich wird sich Meyer wohl mächtig ärgern, diesen Job angenommen zu haben. Der Kader hat einfach keine Bundesliga-Qualität. Für die zweite Liga reichte es bei vielen jungen Spielern noch, aber jetzt sind sie auch überfordert. Die wenigen erfahrenen Spielern haben ihren Horizont überschritten oder passen sich der Gesamtsituation an. Letztendlich wirkt jetzt auch der neue Coach genervt, ihm fehlt der Esprit früherer Tage.

Gewagte Prognose

Wo nichts ist, kann auch nichts werden. Kein gescheites Spielermaterial, keine Bundesliga. Auf ein neues in Bundesliga Zwei!

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Die Saisonvorschau – Ein Ausreißer und die letzte Rettung

Posted by Moritz on August 04, 2008
Bundesliga / 1 Comment

Die heutige Ausgabe der großen Saisonvorschau beginnt mit einer kleinen Ergänzung, da ich gestern in der Notentabelle einen weiteren Verein übersehen habe, der sich weiter nach vorne verschoben hat, als er sich heute einschiebt, da er der Note entsprechend eigentlich die zweite Tabellenhälfte anführen müsste. Dabei handelt es sich um Eintracht Frankfurt, die somit ein wenig überlegen scheinen in diesem Umfeld. Die anderen beiden werden sich in dieser Saison ganz unten einsortieren, aber es früher oder später noch schaffen das Abstiegsgespenst aus ihren Stadien zu vertreiben.

Eintracht Frankfurt (Letzte Saison: Neunter – Note 2,69)

Doch zuerst einmal zur Eintracht, die sich in den letzten Jahren den niederen Plätzen immer weiter entfernen konnte und im vorherigen Jahr jeweils nach Start bzw. Wiedereinstieg mit einwandfreien Ergebnissen geglänzt, die maßgeblich zum guten Ergebnis betrugen. Diesen Weg möchte man weiter beschreiten und sich wieder für lange Zeit fest im Oberhaus wofür, man nach langer Zeit und im Vertrauen zum Trainer wieder einmal etwas mehr investierte, die vor allem den Konkurrenzkampf beleben dürfte, den so ist praktisch jede Position fast doppelt besetzt und kann somit zur Vermeidung andauernder Durststrecken beitragen. Außerdem ergibt sich für Funkel selbst dadurch auch eine Vielzahl an Aufstellungsvarianten, womit er die Mannschaft wohl meist perfekt auf die erforderliche Situation einstellen kann. Funkel selbst ist dagegen nicht unumstritten trotz seines Erfolgs mit dieser ansonsten ausgeglichen besetzen Mannschaft, für die in Erinnerungen schwelgenden Anhänger der Frankfurter kann es nicht schnell genug gehen. Doch er ist realistisch genug nicht zu viel auf einmal zu wollen. Mit den aktuellen Möglichkeiten ist somit ein Ergebnis auf Vorjahresniveau möglich. Das sollten sie auch ohne größere Probleme erreichen können. Mehr sollte in naher Zukunft noch etwas zu fern liegen, da dazu ein etwas größerer Qualitätssprung nötig wäre. Mittelfristig ist aber der richtige Weg eingeschlagen um dorthin zu gelangen.

Borussia M’Gladbach (Letzte Saison: Zweite Liga – Note 2,93)

Nun einen kleine Sprung nach unten auf den vorletzten Nichtabstiegsplatz, auf dem sich die Borussia aus Mönchengladbach einsortieren werden wird, die nach nur einem kurzen aber dafür erfolgreichen Zwischenstopp wieder dort angekommen ist, wo sie dem eigenen Verständnis nach hingehört – im Oberhaus. Der Neuaufbau in der zweiten Liga hat funktioniert, nachdem man lange daran laboriert hat, was Advocaat mit seinen teuren Retterphantasien einst einriss. Doch mit der nicht erst durch den Aufstieg eingeschworenen Truppe, die zusammengehalten werden konnte, gehen sie nun auch im Oberhaus auf Punktejagd. Ganz im Sinne der neuen Kontinuität unter Ziege und Luhukay wurde diese wieder durch fast gänzlich unbekannte Namen verstärkt, die sich erst noch beweisen müssen. Doch das einzige was zählt ist in Gladbach die Leistung und nicht vorrangig die Erfahrung, die zu großen Teilen von Oliver Neuville erfüllt wird und die Gallionsfigur des Vereins darstellt, der als Leitwolf im Angriff den Weg zeigen soll und damit dem nach vorne orientierten Fußball den Weg weisen soll, der auch schon im vergangenen Jahr das Herz der Fans mit Freude erfüllte. Wenn die Defensive sich schnell an die neuen Umstände im neuen Ligaumfeld gewöhnt, dürfte dieser sogar von Erfolg gekrönt sein und die gute Stimmung eine Weile anhalten. Am Ende steht zwar „nur“ ein vierzehnter Tabellenplatz, doch der Abstand zum Relegationsgeplagten Konkurrenten dürfte eine recht sorgenfreie Saisonendphase zulassen und der Borussia wichtige Erfahrung im Oberhaus bescheren.

Karlsruher SC (Letzte Saison: Elfter – Note 3,25)

Die Karlsruher werden sich an eine neue Rolle gewöhnen müssen, die so gar nicht mehr recht zur Lage des letzten Jahres passen will, als sie die Überraschungsmannschaft der Liga waren – zumindest in der Hinrunde, die viele Begehrlichkeiten weckte bei der Konkurrenz. So ist es nicht verwunderlich, dass das Gerüst über den Sommer in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Mit Hajnal und Eggimann gingen die Leistungsträger. Für sie wurden da Silva und Sebastian geholt und waren angesichts der knappen Kassen aber auch die einzigen Planstellen, die völlig neu besetzt worden sind. Ansonsten ist der vorher schon nicht allzu große Kader familiär geblieben, was wohl auch die größte Schwäche für die neue Spielzeit darstellen sollte, der man auch schon in der vergangenen Rückrunde Tribut zahlen musste. Hilfreich dürfte auch der gute Stimmungsüberschuss sein, den man sich erarbeitet hat und das vereinsinterne Standing, das Ede Becker genießen kann. Viel wird davon abhängen dies zu erhalten und noch mehr davon, wie schnell sich der neue Herzschrittmacher da Silva in der homogen gebliebenen Mannschaft zurechtfinden wird, sonst könnte es in Sachsen Toren eng werden. Da im zweiten Jahr nun der Überraschungsbonus wegfällt wird es letztendlich wohl nur eine durchwachsene, in der es am Ende dennoch zum Klassenerhalt reichen wird, auch wenn dafür zittern bis zum glücklichen Abschluss angesagt sein wird.

Dies waren die letzten Mohikaner, die nach dem Ende der langen Saison die Arme in die Höhe reißen dürfen im erwarten eine erneute Saison in der Erstklassigkeit zu verbringen. Weniger gut sieht es in der letzten Folge für die verbliebenen drei Mannschaften aus, von denen immerhin eine noch einen letzten Strohhalm in der Hand hält um das schlimmste zu vermeiden. Wer diese drei sind ist nicht mehr schwer zu erraten, doch in welcher Reihenfolge wird erst das Ende der Saisonvorschau verraten. Bis dahin wünsche ich noch eine schöne Nacht.

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