Unverständnis 29. Juli 2009
Posted by Max in : Medien , trackbackMan mag über RB Leipzig denken, was man will. Und eigentlich sind auch die “11 Freunde” eine sehr gute Fussball-Zeitung. Aber was Herr Köster - sogenannter Chefredakteur - in seinem Eurosport-Blog zuletzt verzapft hat, bringt mich nur noch zum Kopfschütteln. Ein Beitrag geschrieben vom hohen Roß, als Mitglied einer heilen Fussball-Welt, Verfechter der guten, alten Zeit. Doch das gibt es heutzutage im Fussball nicht mehr. Leider dauert es bei den 11 Freunden, bis man dahinter kommt. Sehr schade, das man ausgerechnet bei dem eigentlich für Qualität und erfrischende Beiträge stehenden Magazin zunehmend eine Pauschalisierung und Effekthascherei ausmachen kann.
Ich spare mir jetzt aufzuzählen, was genau mir an Kösters Blog-Beitrag nicht passt. Aber vom ersten Abschnitt bis zum fadenscheinigen Fazit ist das eine journalistische Offenbarung. Leider scheint es Herr Köster nicht nötig zu haben, zumindest nur ein bisschen hinter die Fassade zu blicken. Es bleibt Unverständnis über einen katastrophalen Beitrag.
Kommentare»
word!
Wieso sparst Du es Dir, aufzuzählen, was Dir nicht passt? Woher soll ich jetzt wissen, was Du meinst? “Falscher Konsens”, dieses psychologische Phänomen ist die denkbar schlechteste Voraussetzung, um Beiträge zu schreiben. Denn: Ich habe wirklich keine Ahnung, was Du meinen könntest.
Leider scheint Herr “Abenteuer Fußball” es aber nicht nötig zu haben, seine Leser aufzuklären. Nörgeln, gerne, dann aber mit Argumenten, nicht mit “ich spare mir jetzt den Inhalt”.
Zu der Zeit, als der Beitrag hier erschienen ist, habe ich häufiger über RB geschrieben. Vielleicht hätte ich wenigstens einen Link setzen sollen. In diesem Beitrag: http://www.abenteuer-fussball.de/?p=747 habe ich über meine Gedanken zum RB-Projekt geschrieben. Darauf bezieht sich dann auch mein Unverständnis, weil die Dinge, die mich im Zusammenhang mit dem Einstieg von Red Bull in Leipzig bewegen bzw. bewegt haben, in Kösters Eurosport-Beitrag überhaupt nicht berücksichtigt wurden. Es war mir damals einfach zu viel “Der Kommerz macht unseren Sport kaputt.” Heute würde ich das sicher nicht mehr so drastisch schreiben.