Medien

Marco Reus auf Asche

Posted by Max on Januar 07, 2015
Dritte Halbzeit, Medien / No Comments

Ich kann nicht behaupten, ein Anhänger der Amateurfußball-Kultur zu sein. Natürlich gibt es auch in Leipzig klassische Bolzplätze und Spielbetrieb bis in die 12. Liga (wo der 1. FC Lokomotive Leipzig mit mehr als 12.000 Zuschauern einen Rekord hält, aber das war eine einmalige Aktion und noch dazu im WM-Stadion), aber auf diesen war und bin ich nicht zu Hause. Meine eigene, bescheidene Spielerkarriere ging über die B-Jugend nie hinaus.

Trotzdem habe ich den Beitrag von Lucas Vogelsang in der ZEIT (erschienen vor Weihnachten, seit gestern auch online verfügbar) sehr gerne gelesen. Vogelsang berichtet ausführlich aus der Kreisliga Bottrop, wo viele Spiele auf Asche stattfinden. Ein weiteres Fußballphänomen, das mir außer handverlesenen Kindheitserlebnissen mit diversen Schürfwunden weitgehend fremd ist. Auch wenn die Reportage nur einen mikroskopischen Ausschnitt der Fußballwelt beleuchtet, lohnt sich das lesen. Alleine deshalb, weil es mal nicht um Schiedsrichter aus den Amateurklassen in Todesangst geht.

Und, weil Vogelsang einen schönen Einblick in die Gedankenwelt der Kreisliga-Kicker liefert. Mein Lieblingszitat eines Amateurspielers:

Es gibt kein geileres Gefühl auf der Welt, als einem 21-Jährigen mit Marco-Reus-Frisur und Unterarm-Tattoo den Ball durch die Beine zu schieben.

Kurven-Chor oder Sportschau-Jünger?

Posted by Max on November 24, 2014
Medien / No Comments

Ich lese gerne Studienergebnisse. Es gibt ja fast nichts, was es nicht gibt oder noch nicht gegeben hat. Und das, was noch fehlt, wird kontinuierlich von einer fleißigen Schar Meinungsforscher, Beratungs- und Consultingunternehmen hinzugefügt. So gab es in der vergangenen Woche im Business-Teil des kicker (das gibt es wirklich) endlich eine Antwort auf die brennende Frage: In welche Kategorien lassen sich Fußball-Fans hinsichtlich ihrem Kaufpotential bei Sponsoren unterteilen. Die Untersuchung wurde von der Beratungsfirma Octagon durchgeführt, leider nur bei 519 Personen (Durchschnittsalter 39,4 Jahre; 60 % Männer), aber immerhin in 22 Ländern.

Nach den Ergebnissen der Studie lassen sich Fans bezüglich ihrer Identifikation mit den Sponsoren und dem Interesse am Kauf deren Produkte in vier Gruppen unterteilen:

  • 24/7 Maniacs: Der Name sagt wohl alles. Wollen immer und überall und alles über ihren Klub wissen, volle Identifikation, viele Livespiele im Stadion oder vor dem Fernseher.
  • Kurven-Chor: Volle Loyalität zum Lieblingsverein, der Zugang zu allen Nachrichten über möglichst viele Kanäle ist unausweichlich. Knapp die Hälfte dieser Gruppe kauft Fanartikel und bleibt dem Verein auch in schlechten Zeiten treu.
  • Sportschau-Jünger: Samstag ist ihre Zeit, diese Gruppierung verfolgt die Ligaspiele vor dem Fernseher und wünscht dabei eigentlich keine Ablenkung, obwohl sie sehr viel über soziale Netzwerke diskutieren, auch um Schadenfreude zu teilen.
  • Turnier-Fans: Braucht wohl keiner weiteren Erläuterung. Die Studie stellte fest, dass mehr Frauen als Männer in diese Gruppe fallen.

(Anmerkung: Da die Studie von einer englischsprachigen Agentur vorgenommen wurde, sind die vier Kategorien wohl kicker-Wortschöpfungen)

Die Ableitung für das Sportsponsoring sieht nach dieser Eingruppierung relativ selbsterklärend folgendermaßen aus: Von allen Befragten, die sich mit den Produkten der Klubsponsoren identifizieren können, stellen die 24/7 Maniacs mit Abstand (76 %) die größte Gruppe, gefolgt vom Kurven-Chor (19 %) sowie den Sportschau-Jüngern (7 %). Turnierfans haben offenbar keinerlei Verbindung zu den Sponsoren der Nationalmannschaft – eigentlich ein überraschendes Ergebnis, bei den Summen, welche das DFB-Team auch in diesem Bereich erzielt. Die Werbeeffekte auf die passiven Zuschauer dürften aber wohl ausreichend groß sein, um auch hier ein Werbeengagement zu rechtfertigen.
Wenig anders ist die Verteilung übrigens beim Thema Kaufinteresse. Das heißt, welche Gruppierungen haben ernsthaftes Käuferpotential für die Sponsoren? Die Reihenfolge bleibt gleich (24/7 Maniacs 71 %, Kurven-Chor 21 %, Sportschau-Jünger 5 %, Turnier-Fans 1 %). Die logische Ableitung der Studie ist also, dass Sponsoren zukünftig noch mehr das Kaufpotential der Hardcore-Fans aktivieren sollten.

Die entscheidende Frage nach dem Lesen der Studienergebnisse: In welche Kategorie gehöre ich eigentlich? Anfangs habe ich mich schwer damit getan, aber ich bin wohl halber Kurven-Chor, halber Sportschau-Jünger. Hohe Identifikation mit dem HSV, inklusive dem Besitz von Fanartikeln. Auch verfolge ich die Spiele der Hamburger in der Regel vor dem Fernseher (im Einzelspiel), sofern es die Zeit erlaubt. Zu den Sponsoren des Vereins habe ich aber nicht wirklich eine besondere Beziehung, wenn man davon absieht, dass ich das Hamburger Bier gerne trinke.
Da mir aber das sonstige Tagesgeschehen am Bundesligawochenende aber genauso wichtig ist, auch das Kommunizieren darüber in sozialen Netzwerken, kann ich mich wohl auch vom Vorwurf, ein Sportschau-Jünger zu sein, nicht ganz freisprechen.

Quelle: kicker Sportmagazin Nr. 94 vom 17.11.2014

Buchkritik: Nicht gut genug

Posted by Max on Juli 08, 2014
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Während die Fußball-Weltmeisterschaft läuft, schaut der Drittplatzierte von 2002 mal wieder nur zu: Auch diesmal blieb der Türkei in Brasilien nur die Betrachterrolle. Und das, obwohl das Land nicht mit einer geringen Anzahl an Talenten gesegnet ist – schließlich kommen für die Türken noch Unmengen an Spielern hinzu, die außerhalb des Landes, etwa in Deutschland, aufgewachsen und fußballerisch ausgebildet wurden. Trotzdem hinkt das Land – bis auf wenige Ausnahmen wie 2002 oder 2008 – sowohl mit ihrer Nationalmannschaft als auch im internationalen Spielbetrieb ihrer Vereine deutlich hinterher. Zuletzt blieb man in einer keinesfalls unlösbaren Qualifikationsgruppe für die WM hinter den Niederlanden, Rumänien und Ungarn auf Platz Vier hängen.

Doch warum kommt der türkische Fußball einfach nicht aus dem Knick? Wieso versinken die Türken immer im Mittelmaß, genügen manchmal nicht mal diesen Ansprüchen? Dieser Frage ging Davut Cöl in seinem Buch Nicht gut genug – Die 24 Schwächen der türkischen Fußballnationalelf nach. Zur Rezension hat mir der Autor ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt.

Es ist das Erstlingswerk von Davut Cöl. Normalerweise macht er “was mit Computern”, wie man auf seinem epubli-Autorenprofil nachlesen kann. 1973 geboren in der Türkei, kam er bereits mit vier Jahren nach Deutschland und wohnt heute im Rhein-Main-Gebiet. Von daher kennt er sowohl die türkischen, als auch die deutschen Fußballgepflogenheiten.

In seinem Buch hat Davut Cöl auf insgesamt 111 Seiten 24 Schwächen der türkischen Nationalmannschaft benannt und analysiert. Zudem gibt es zum Abschluss jedes Kapitels einen konkreten Lösungsvorschlag. Die Schwächenanalyse reicht von offensichtlichen Themen wie Rückpässen zum Torwart, übertriebenem Querpasspiel über eine zu defensive Ausrichtung, mangelhafte Qualität bei Standardsituation bis zur mangelnden Kritikfähigkeit von Spielern, Trainer, Medien. Ein besonderer Augenschmaus sind dabei die schönen, liebevollen Illustrationen von Valeriy Sokol-Derksen, die es zu jedem Kapitel gibt.

Das Buch gibt einen guten Überblick über das, was dem türkischen Fußball fehlt und wirkt in seiner Gesamtheit ziemlich allumfassend. Die dabei erwähnten Schwächen umfassen wie zuvor genannt ein sehr breites Spektrum, sowohl taktischer Natur als auch Kritik an der Einstellung des Fußballumfelds in der Türkei. Wer das Buch liest, wird sicher auch eine Menge Schwächen finden, die auf seine eigene Lieblingsmannschaft zutreffen, sei es Vereins- oder Nationalteam. Cöl verdichtet viele Vorurteile, die man als gut informierter (deutscher) Fan bereits über das türkische Team haben dürfte, und bestätigt diese: Etwa ein schlechter Umgang mit Niederlagen, schwache Nachwuchsförderung, das Setzen auf überalterte ausländische Akteure oder die zu große Macht der Medien. Das alles ist beschrieben in einem lockeren, eher angenehm technokratisch-deutsch statt emotional-südländischem Schreibstil, sodass sich das Buch gut wegliest.

Was mir aber an einigen Stellen etwas gefehlt hat, war der “wissenschaftliche Aspekt”, die Fakten. Nun habe ich sicher keine hochkomplizierte Abhandlung erwartet, aber bei taktischen Fehlern wie Rückpässe zum Torwart, Querpässe, fehlende Korrelation von Ballbesitz und Ergebnis usw. würde es helfen, ein bisschen statistisches Material aufzubereiten. Aber auch soft facts wie mangelnde Nachwuchsförderung könnte man mit ein paar Beispielen von auf der Strecke gebliebenen Talenten besser untermauern. So ist Nicht gut genug eine schöne Faktensammlung, die Pflichtlektüre für den nächsten Berichterstatter von einem Länderspiel der Türkei sein sollte, lässt aber nur bedingt einen Blick in die Tiefe zu.

Interessant ist der optimistische Schluss von Cöl: Stellt man in der Türkei all diese Schwächen ab, ist der Weg in die europäische Spitze nicht mehr weit. Da steckt dann wohl doch etwas viel Optimismus dahinter. Vielleicht sollte der Autor aber für die ersten zehn Schritte zu besseren Leistungen den Trainern und Funktionären ein paar Exemplare schicken.

Gerade für den sehr günstigen Preis (E-Book nur 3,49 €) lohnt es sich, die lose im Kopf schwirrenden Urteile über den türkischen Fußball von Davut Cöl ordnen zu lassen und dieses Buch zu lesen.

Buchkritik: FIFA Mafia

Posted by Max on Juni 09, 2013
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Fußball ist mittlerweile ein milliardenschweres Geschäft. Keine neue Erkenntnis, die Entwicklung in den letzten 50 Jahren ist so atemberaubend wie schockierend zugleich. Wenn ein einzelner Spieler für fast 100 Millionen Euro verkauft wird, scheint jede gesunde Relation verloren gegangen zu sein. Doch die Geldmaschine dreht sich immer weiter. Ganz vorne dabei ist immer die FIFA, der große mächtige Weltverband mit seinem widerlichen Stehaufmännchen an der Spitze. Doch wie wurde die FIFA eigentlich der skandalumwitterte Verein, wie wir ihn nun 2013 kennen? Welche Person prägten und prägen das Geschehen im Weltfussball? Um eine ausführliche und zusammenhängende Antwort auf diese Fragen zu bekommen, habe ich in den vergangenen Wochen das Buch FIFA Mafia – Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfussball gelesen.

Verfasst hat das knapp 400 Seiten starke Werk Thomas Kistner. Der 1958 geborene Journalist ist Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung und gilt als anerkannter Experte auf dem Gebiet der Sportpolitik. Wo seine Kollegen über Höchstleistungen der Athleten berichten, geht Kistner den Hintergründen rund um die Sportevents auf den Grund. Mehrfach mit Preisen (u.a. Sportjournalist des Jahres 2006) gilt er als einer der wenigen echten Kenner der Szener, verfasste zuvor bereits einige Bücher mit dem ebenso rennomierten Jens Weinreich über Sportpolitik, insbesondere über die Zustände im IOC. Wenn es um Korruption im Sport geht, ist Kistner zudem ein oft in Talkshows eingeladener Gast.

In FIFA Mafia zeichnet Kistner ein umfassendes Bild des Weltverbandes von seiner Gründung am 21. Mai 1904 bis zu den katastrophalen Zuständen heute. Dabei verschwimmt in einigen Teilen des Buches sogar die Grenze zu anderen Sportverbänden, allen voran dem IOC. Beeindruckend und ausführlich wird die Rolle beschrieben, die der Sportartikelhersteller Adidas ab den 1950er-Jahren gespielt hat, und den Weltsport damit bis heute nachhaltig veränderte. Oder soll man besser sagen: Korrupt gemacht hat? Natürlich nimmt auch der ehemalige FIFA-Präsident Joao Havelange in den ersten Teilen des Buches eine wichtige Rolle ein.

Doch nachhaltig geprägt hat die FIFA bis zum heutigen Tage ein Mann: Sepp Blatter. Seit seinem Einstieg im Verband in den 1970er-Jahren baute er seine Macht kontinuierlich aus, heute ist er scheinbar unanfechtbarer Präsident und darf durch Alleinunterschrift und ohne Genehmigung durch irgendeinen Finanzausschuss Geldgeschenke verteilen, und damit sein Wahlvolk begeistern. Im Buch bleibt kaum ein Thema unberührt: Die spektakuläre ISL-Affäre, um die auch heute noch ein schwebende Verfahren schwelt, die Betrügereien und Bestechungen rund um Präsidentenwahl und WM-Vergaben. Kistner reiht Fakten an Fakten, erklärt aber auch, wie die Schweizer Gesetze und Behörden das Geschäftsgebahren der FIFA nicht unterbinden können und wollen. Natürlich darf auch die WM-Vergabe für 2018 und 2022 nicht fehlen. Besserung ist übrigens nicht in Sicht: Kronprinz Michel Platini wird bereits in Stellung gebracht. Glücklicherweise bezahlt in die FIFA seit mehr als 15 Jahren.

Ein harter Stoff. Und sicher lange noch nicht auserzählt – wahrscheinlich könnte Kistner jedes Jahr mindestens 100 Seiten Fortsetzung schreiben. Beim Lesen stellt man sich oft die Frage: Was hat das alles noch mit Sport zu tun? Hier ist der Fussball nur Mittel zum Zweck, es geht auch überhaupt nicht um Wettbetrügerein und Spielverschiebungen. Einzig die Politik im Hintergrund wird hier aufgezeigt. Natürlich kann man es auch so sehen, dass dieses Buch eine einseitige Sichtweise aufzeigt, schon der Titel gibt die Richtung vor. Aber die von Kistner aufgezählten Fakten sind so unumstößlich und nicht wiederlegbar – man kann kaum etwas anderes glauben.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Allerdings nur an solche Leser, die willens sind, sich durch den trockenen Stoff zu wühlen. Obwohl flüssig geschrieben, wird man an mancher Stelle einfach von der Faktenlage erdrückt. Wer aber rund um die FIFA-Skandale wirklich mitreden will, für den sollte FIFA Mafia Standardliteratur sein. Gibts übrigens auch als Hörbuch.

Buchkritik: Absolute Dynamite!

Posted by Max on März 31, 2013
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Der Englische Fussball verströmt seinen ganz eigenen Charme. Insbesondere dann, wenn man selbst noch relativ wenig erlebt hat im Mutterland des Fussballs und sich die Erfahrungen auf zwei Stadionbesuche in Fulham und Glasgow beschränken. Deshalb mag ich Bücher wie Absolute Dynamite! von Carsten Germann, welche einem die besondere Atmosphäre des Fussballs auf der Insel etwas begreifbarer machen.

Dem aufmerksamen, langjährigen Leser dieses Blogs dürfte der Name Carsten Germann durchaus bekannt vorkommen: Vor etwa viereinhalb Jahren rezensierte ich bereits football’s home, als dessen Fortsetzung nun also Absolute Dynamite! erschienen ist. Germann liefert 26 neue Geschichten aus England, diesmal sogar auch aus Wales, Nordirland und Schottland.

Carsten Germann, geboren im Jahr 1972, arbeitet seit vielen Jahren als Sportjournalist und gilt als ausgezeichneter Kenner der britischen Fussballszene. Er arbeitet als freier Journalist für verschiedene Print- und Online-Medien, meist mit Berichten von der Insel, aber durchaus auch mal über allgemeine Sportthemen oder Fussball aus Deutschland. Neben den beiden genannten Büchern veröffentlichte er die Vereinschronik des FK Pirmasens und ein Lexikon über die 150 besten WM-Spieler aller Zeiten.

Die knapp 250 Seiten von Absolute Dynamite! sind ein würdiger Nachfolger seines Vorgängers. In bekannter Weise gibt es 26 interessante Geschichten aus dem britischen Fussball. Dabei unterliegen die Kapitel keiner besonderen Ordnung, alles wirkt lose wie zugeflatterte Zettel. Doch das braucht es auch nicht unbedingt – der Inhalt ist spannend genug. Germann bewältigt dabei einen großen Spagat: Er berichtet sowohl über die zunehmende Kommerzialisierung (Manchester City & Co.), über Weltstars wie Sven-Göran Eriksson oder Titelheld Michael Owen, aber auch über kleine Vereine wie The New Saints FC, FC East Stirlingshire und das Online-Projekt Ebbsfleet United. Aber auch die Tragödie von Hillsborough oder die erbitterte Rivalität zwischen Rapid Wien und Celtic Glasgow. Groundhopper im Rentenalter kommen ebenso zu Wort wie Tony Adams.

Insgesamt präsentiert sich das Buch als bunter, sehr lesenswerter Abriss durch den britischen Fussball. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit bilden die einzelnen Geschichten doch ein abgeschlossenes, rundes Gesamtbild. Und machen Hunger auf mehr. Freilich ist nicht jede Story im Buch von der gleichen Qualität und hohem Informationsgehalt, über den FC Wimbledon und seinen Niedergang in Milton Keynes hatte ich in den letzten Jahren schon häufiger gelesen und auch zwei, drei andere Beiträge ziehen sich etwas in der Länge.

Das tut dem Gesamteindruck jedoch kaum einen Abbruch. Wer mehr über den britischen Fussball in seiner Vielfalt erfahren möchte, sollte dieses Buch lesen!